Hoerbs World 

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Bananenbrot mit Nüssen

Bloged in Backwaren von Hoerb Mittwoch November 29, 2006

80 g Margarine
150 g Zucker
400 g Mehl
2 TL Backpulver
3 Banane(n), reife, zerdrückt
120 ml Milch oder Soja - Drink
1 TL Vanille - Extrakt
40 g Walnüsse, gehackt

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen. Die Margarine mit dem Zucker schmelzen lassen. Zuerst das Mehl und das Backpulver einrühren, dann nach und nach alle übrigen Zutaten zugeben und gut verrühren. Kastenform von 11×28 cm Größe ausfetten, den Teig hineinfüllen und das Brot etwa 50 Minuten backen.

Spannende Medienwelt

Bloged in Blog von Hoerb Dienstag November 28, 2006

So in etwa läuft ein Drehtag ab:

Montag früh, 08.00 Uhr treffen im Büro. Ein Sprinter muss bei Sixt abgeholt werden. Kram, der nicht mehr in die Firma gepasst hat, muss aus einem Lager in Ossendorf abgeholt werden. Letzte Requisiten werden besorgt, dann geht es 390 Kilometer nach Süddeutschland. Dabei haben wir noch Glück, denn Teile des Teams kommen von einem Dreh aus Hamburg - die Kollegen haben für heute über 700 Kilometer auf dem Tacho. Gegen 18.00 Uhr kommen wir am Drehort an und bauen bis 21.30 Uhr das Set auf (Testaufbau für den Drehtag). Test der Spezialeffekte und Einweisung der Darsteller, die Kameras können nicht mehr wirklich getestet werden, da quasi kein Licht mehr vorhanden ist. Vor Ort gibt es keine Nachtwache, also wird der meiste Kram wieder eingesammelt und ins Hotel gebracht.
Gegen 23.00 Uhr gibt es dann Abendessen & eine letzte Besprechung mit Darstellern & Regie.

Nach der Besprechung werden noch schnell Kostüme und Requisiten an die entsprechenden Departments verteilt und ein Kollege in unserem Zimmer mit untergebracht. Das Hotel ist ausgebucht und für den Kollegen kein Zimmer mehr frei.
War wohl nix mit früh schlafen gehen, bis zum “Licht aus” ist es entsprechend doch wieder Zwölf.

Eine ziemlich kurze Nacht: Der Wecker geht um 03:45 Uhr. Kurz duschen (eine Dusche für drei Kerle), dann das Hotelzimmer räumen. Frühstück gibts um 04.15 Uhr. Abfahrt zum Drehort 04.45 Uhr. Aufbau des Sets. Gegen 07.00 Uhr kommen die Darsteller (zum Glück selbstständig, sie müssen nicht abgeholt werden). 07.55 Uhr sind wir drehfertig, fünf Minuten vor dem geplanten Drehbeginn und damit 25 Minuten später als eigentlich geplant. Dreh bis 11.30 Uhr. Abbau des Sets bis 13.30 Uhr - eine riesen Sauerei, weil wir vor Ort eine recht ordentliche Staubexplosion fabriziert haben, die Alles, aber auch wirklich Alles in einen Nebel aus feinem Staub gehüllt hat. Dafür sind die zwei Stunden Abbau eigentlich ganz gut. Kurzes Mittagessen, dann auf die Bahn zurück nach Köln. Ankunft in Köln gegen 18.00 Uhr, jetzt müssen aber noch die Fahrzeuge ausgeladen werden. Große Teile der Technik reisen am Folgetag schon wieder mit Kamerateams quer durch Deutschland, entsprechend muss der Kram noch sortiert, gewartet und Akkus wieder neu geladen werden. Außerdem müssen die Kameraverstecke zurück ins Lager und der Sprinter zurück zur Autovermietung.
Feierabend war dann ungefähr um 19.30 Uhr. Jetzt wird erstmal geschlafen, morgen gehts dann an die Vorbereitung für den nächsten Dreh. Der ist zum Glück erst nächste Woche.

Schon wieder früh unterwegs..

Bloged in Blog von Hoerb Montag November 27, 2006


..und dabei heisst es doch immer, dass die Leute im Medienbereich nicht vor zehn Uhr aus der Kiste kommen (darum habe ich doch überhaupt erst im Medienbereich angefangen..). Egal. Heute geht es nach Süddeutschland. Wir sind in geheimer Mission unterwegs, wohin genau kann ich daher erst nach dem Dreh verraten. Ich darf den schmucken Polizeiwagen fahren, leider fährt sich das Ding ziemlich beschissen und ein Radio gibt es auch nicht. Dafür kommt man damit schnell durch den Stau.. ;o)

Thanksgiving bei Don & Sylvie war übrigens super, der 12 kg Truthahn wollte eigentlich mal ein Strauss werden. Dazu gab es einen 5 kg Schinken, Süsskartoffeln und allen möglichen anderen Kram. Brauch bei Don & Sylvie ist, dass jeder am Tisch ein paar Worte darüber sagt, wofür er in diesem Jahr dankbar ist. Thanksgiving: dank sagen halt.. Blöd, jedes Jahr vergesse ich, mir im Vorfeld ein paar Gedanken dazu zu machen. Ist trotzdem irgendwie gut gegangen und eigentlich auch ein ganz netter Brauch. Jeder musste mindestens drei Gänge essen, gegen halb ein Uhr morgens waren wir sicher, dass wir die nächsten drei bis vier Tage keinen Bissen mehr runter kriegen würden. Noch ein Stück Möhre und ich wäre geplatzt, da bin ich ganz sicher - ich glaube, ich habe selten so viel gegessen. Wir haben Truthahn, Schinken und Bananenbrot sowie ein Stück vom Maiskuchen mit nach Hause genommen. Frühstücken muss man schließlich.

So, jetzt muss ich aber dringend los. Bis später.

Thanksgiving!

Bloged in Blog von Hoerb Freitag November 24, 2006

Yippieh, heute Abend geht es zum Thanksgiving Essen bei einem amerikanischen Freund und seiner Frau. Thanksgiving war eigentlich gestern, aber heute zu feiern ist wohl ein Zugeständnis an die deutsche Kultur. Don, der Gastgeber, kommt aus Texas und Thanksgiving wird bei ihm fast mehr zelebriert als Weihnachten. Es kommen schätzungsweise etwa 15 Leute und Dons alljährlich erklärtes Ziel ist es, genug Essen für alle Leute auf den Tisch zu bringen und dafür zu sorgen, dass jeder Gast dann auch noch ausreichend Lebensmittel mit nach Hause nehmen kann, um ein bis drei Tage davon leben zu können. Es gibt neben dem riesigen Truthahn noch allen möglichen anderen Kram, eine einzige riesige Völlerei. Genau das Richtige für den Hoerb, wenn man sich jetzt noch die Finger an den Klamotten abwischen und Teller durch die Gegend schmeissen darf.. so muss das Paradies aussehen! Mist, um 18.00 Uhr gehts los - und dabei muss ich doch bis 18.30 Uhr arbeiten.. Drückt mir die Daumen, dass ich noch was abbekomme ;o) So, aber jetzt die Pferde gestriegelt und Arsch in den Sattel, vielleicht komme ich ja heute hier was früher raus. Die Hoffnung stirbt zuletzt. YIIIIHAAAAA!

Spinach-Dip, amerikanische Art

Bloged in Snacks von Hoerb Dienstag November 21, 2006
Für ca. zwei Brotfüllungen (mittelgroß):
450 g tiefgekühlter Blattspinat
2 Becher Schmand
1 Becher Joghurt (125 g)
5 EL Mayonnaise
½ EL Kräutersalz
1 TL gekörnte Brühe
Salz, Pfeffer
1 rundes Bauernbrot
 
mit dekorativer Kruste Den Blattspinat sehr klein schneiden (wenn´s schnell gehen muss „Spinat, fein geschnitten“ verwenden (keinen Rahmspinat!). Schmand, Joghurt und Mayonnaise mit den Gewürzen gut verrühren, den Spinat unterheben. Die Masse über Nacht in den Kühlschrank stellen, ggf. am nächsten Tag nachwürzen. Vom Brot den „Deckel“ abtrennen, mit dem Messer seitlich an der Wand senkrecht entlang schneiden und mit einem Esslöffel das Innere ausheben. Die Seitenwände und der Boden dürfen nicht zu dünn werden. Die Creme einfüllen und servieren.

Where the hell is Matt?

Bloged in Blog von Hoerb Freitag November 17, 2006

Was ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte:

http://www.wherethehellismatt.com/

Ihr müsst Euch unbedingt die beiden Filme ansehen, am Besten täglich. Also, wenn man da kein Fernweh bekommt, dann weiss ich es auch nicht. Der Knabe ist echt ne Menge rum gekommen.

Kommunikation verlernen?

Bloged in Blog von Hoerb Donnerstag November 16, 2006

Heute morgen bin ich - wie fast jeden Morgen - auf meiner Gassi-Runde einer Frau begegnet, die im nahegelegenen Tierheim arbeitet, Hunde ausführt, was weiß ich. Eigentlich haben wir uns nicht viel zu sagen (warum auch), aber da zum einen mein Hund aus eben diesem Tierheim stammt und da man sich halt jeden Morgen begegnet, gibt es in der Regel ein kleines, nichtssagendes Smalltalk-Geplänkel - ganz getreu dem Motto “Ich hatte noch keinen Kaffe also quatsch mich nicht voll” und gut ist. So war dann auch der Plan für heute, zumindest in der Theorie.

Heute Morgen lief das Ganze dann so ab: Sie kommt freudestrahlend auf den Hund zu, mit den Worten: “Ja Rokko (mein Hund)! Dich hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. War Dein Herrchen so viel Karneval feiern?!” Ich: “Nee, wir waren für zwei Wochen auf Teneriffa.” Sie:”Ohne Hund?” Ich: “Mit Hund.” Sie (zum Hund): “Ach, da bist Du schön geflogen?” Ich: nix. Sie (gibt dem Hund einen Hundekuchen): “Verträgt der das?” Ich: “Fliegen? Es geht. Aber auf Teneriffa kann er dann ja..” Sie: “wie klappt das denn?” Ich, etwas verwirrt: “Mit dem Fliegen? Wie gesagt..” Sie: “Nein, mit den anderen Rüden meine ich.” Ich denke ‘Hä?’ und der Hund erbricht den gerade erhaltenen Hundekuchen. Sie entdeckt den erbrochenen Hundekuchen. Sie zum Hund: “Hast Du das gerade ausgebrochen?” und zu mir: “Hat er das gerade ausgebrochen?” Ich (…) Sie: “Wie hat Dein Herrchen das denn mit dem Futter gemacht? Hat er Dir das Futter im Flieger mitgenommen?” Ich (schnell): “Nein, da gibts auch Hundefutter, Teneriffa ist ja nicht aus der..” aber es nützt nichts. Sie (zum Hund): “Bist Du auch schön braun geworden?!” Ich (…). Es folgt die Verabschiedung mit dem geheimen Wunsch meinerseits, die Frau kurz mit dem Kopf vor den angrenzenden Lattenzaun zu hauen.
Was ist passiert? Warum stellt man Fragen, wenn man eigentlich gar keine Antwort haben will? Habe ich mich zu sehr um Kommunikation bemüht? Die Situation überbewertet? Wenn ich Smalltalk halten will, dann stelle ich in der Regel keine Fragen, zumindest keine verbindlichen. Fragen zu stellen, die das Gegenüber (in dem Fall ich) zu einer Antwort nötigen, die das Gegenüber (in dem Fall ich) eigentlich überhaupt nicht geben wollte (da ich ja - wie bereits erwähnt überhaupt kein Gespräch führen, sondern lediglich höflich sein wollte), diese Antwort dann aber gar nicht erst abzuwarten stellt meiner Meinung nach eine nonverbale Beleidigung und verbale Vergewaltigung meiner Person dar. Ich fühle mich ausgenutzt, besudelt und missbraucht. Vielleicht tu ich es morgen. Manchmal ist Gewalt eben doch eine Lösung!

Metzingen Bahnhof

Bloged in Blog von Hoerb Donnerstag November 16, 2006


 

Mensch, Chef - vielen Dank, dass ich immer an so tollen Orten sein darf. Ein Bild von Metzingen. Ok, also Hugo Boss ist schon recht beeindruckend, mit seinen 2.000 Mitarbeitern. Aber wenn man mal von Hugo Boss und Co absieht, ist Metzingen schon ein ziemliches Kaff. Der Tipp für künftige Metzingen-Besucher lautet: 50 Cent mitnehmen.
Metzingen beliebt nämlich, seine Bahnhofstoilette abzuschließen und den Bahnhof verwaist in der Landschaft rumliegen zu lassen. Der findige Wirt der Bahnhofsgaststätte hat hinter der Theke ein Summer-Knöpfchen, mit dem er die hauseigene Toilette frei gibt, jedoch nur gegen eine Zahlung von 50 Cent. Ob Bahnhofsvorsteher und Kneipenwirt gemeinsame Sache machen und sich allabendlich über die doofen Reisenden ins Fäustchen lachen, konnte von mir nicht abschließend geklärt werden.
Also: Metzingen muss man nicht besuchen, es sei denn man steht auf Outlet-Stores. Davon gibt es hier nämlich jede Menge, nicht nur den von Boss. Wahrscheinlich kann man hier sogar Winterreifen im Outlet-Store erstehen.
Hugo selbst habe ich widererwartend übrigens nicht in Metzingen getroffen. Aber ansonsten ist bei Boss schon alles sehr trendy: Viele junge, gut aussehende und sehr gestresste Leute laufen da rum, so zumindest mein kurzer Eindruck.

Lektionen

Bloged in Blog von Hoerb Donnerstag November 16, 2006

Eine Stunde unfreiwilliger Aufenthalt in Stuttgart. Einen herzlichen Dank an die Bahn für diese erneute Lektion in Geduld. Wie gut, dass ich den Termin in weiser Voraussicht schon relativ spät eingeplant habe. Ne Stunde zu spät und kein Entgegenkommen von der Bahn bezüglich des Reisepreises. Ist das normal?

Der frühe Vogel fängt den Wurm..

Bloged in Blog von Hoerb Donnerstag November 16, 2006

 

..naja - zumindest wenn er vorher nicht aus Müdigkeit vom Baum fällt. Frühe Vögel müssen ne verdammt gute Kaffeemaschine haben.
Ich bin auf dem Weg ins schöne Metzingen, da sitzt Hugo Boss und mit denen habe ich einen Termin. Ob Metzingen wirklich schön ist, wollen wir doch erst mal sehen..
Mit dem Laptop im Zug arbeiten sieht übrigens ziemlich cool aus, ist aber doch eine recht wackelige Angelegenheit, die schütteln einen nämlich ganz schön durch. 390 Kilometer sind es von Köln nach Metzingen. Drei Stunden Fahrt nach Metzingen, zwei Stunden Aufenthalt, drei Stunden zurück. Ob sich das lohnt? Keine Ahnung. Naja, aber auf den Laden bin ich schon mal gespannt.

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