Hoerbs World 

Too Cool for Internet Explorer

Über Schuhe..

Bloged in Blog von Hoerb Samstag Mai 31, 2008

rokko..weil der Titel nicht so schmerzt, wenn man (also ich) drauf guckt.

Ich trage bis spät Abends meine Schuhe. Weil der Hund ja noch raus muss, bevor man dann ins Bettchen darf. Da lohnt es sich eher nicht, die Schuhe vorher aus zu ziehen. Aber der Hund muss gar nicht raus, weil der Hund gar nicht da ist. Die Schuhe trage ich Abends trotzdem. Schuhe ausziehen ist irgendwie komisch.

Wenn ich einen Tag bei Freunden bin, dann kommt immer mal wieder das schlechte Gewissen und sagt mir, dass ich langsam nach Hause sollte. Ich sage dem schlechten Gewissen dann, dass ich gar nicht nach Hause muss. Seit letztem Samstag nicht mehr.

Dann drückt es wieder und ich sage mir: "Jetzt heul hier mal mal nicht rum, war ja schließlich nur ein Hund". Aber das stimmt ja so gar nicht. Wenn man acht Jahre mit einem Hund verbringt, wird er viel mehr als das. Man entwickelt die gleichen Macken.

Samstag Abend war wie in einer Seifenblase. Gelähmt. Nicht zu Hause, aber trotzdem fast kein Schlaf. Sonntag dachte ich, ich muss sterben. Zum Glück hat ein Kumpel bei mir gepennt. Er brauchte eine Schlafmöglichkeit in Köln und ich Gesellschaft. Am schlimmsten sind die Tage zu Hause. Montag war arbeiten kaum möglich und abends kam der Hundesitter. Hier ein Photo und das restliche Hundefutter. Deine Kohle für die letzten Tage. Schlüsselübergabe. Schon wieder Tränen, diesmal auf beiden Seiten. Scheiß Wohnung, unerträglich. Manchmal hilft Alkohol eben doch. Dienstag wurde es besser. Nicht gut. Körbchen & Co. müssen aus der Wohnung, ab in den Keller. Einfach nehmen und runter damit. Hoffen, dass man im Flur keine Nachbarn trifft und was erklären muss. Den Nachbarkindern, die immer angelaufen kamen, gehe ich aus dem Weg - auch heute wieder. Freitag kam dann die "Einäscherungsurkunde" des Tierkrematoriums. Warum das Teil "Urkunde" heisst, weiß kein Mensch. "Hiermit bestätigen wir, dass Ihr Hund "Rokko" am 28.05.2008 eingeäschert wurde. Anschließend wurde die Asche auf einem dafür vorgesehenen Platz auf dem Krematoriumsgelände verstreut. (…) Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen." Schnell in den Schrank damit, ganz weit nach unten.

Notiz an mich selbst:

Es ist kein Verrat, seine Schuhe aus zu ziehen. Machs gut, alter Kumpel. Du fehlst mir wie verrückt.. Krebs ist ein Arschloch.

Das Bild:

Rokko in einem meiner Koffer. Ich glaube nicht, dass er so hätte verreisen wollen.. 

Auf Kaperfahrt!

Bloged in Blog von Hoerb Samstag Mai 17, 2008
meerYippieh, morgen geht's nach Mallorca. Wir drehen auf der Insel ein Spezial für "Deutschland sucht den Superstar". Tschö Regenwetter, hallo Sonne, Strand und Meeresrauschen - es gibt definitv schlechtere Drehorte. Drückt mir mal die Daumen, dass das Wetter halbwegs schön ist. Eigentlich aber auch egal, hauptsache zum ersten Mal in diesem Jahr ans Meer und mit den Füßen durch den Sand pflügen! Ich bin echt schon gespannt, wie viel Meer wohl in diesem Jahr noch dazu kommen wird. Ich plädiere für eine neue Zeitrechnung. In Hoerbs-Word wird ab sofort in Schnee- und in Meereinheiten gerechnet. Beim nächsten Ton ist es 26 Stunden und 19 Minuten vor Meer (Piiep). Tschüss Welt. Bis Mittwoch!

Die Polizei, Dein..

Bloged in Blog von Hoerb Donnerstag Mai 15, 2008

polizeiauto..äh - da habe ich wohl gerade vergessen, wie der Spruch weiter ging. Ist aber auch echt schwer, sich das zu merken. Wo diese Freund-und-Helfer-Geschichte doch inzwischen immer weniger mit der Realität zu tun hat. Auf dem Weg zur Arbeit - immerhin eine Strecke von ganzen 8.000 Metern - bin ich heute morgen an drei (!) Polizeikontrollen vorbei gefahren. Keine Polizeikontrolle war an einem vermeintlichen Gefahrenpunkt gelegen, sondern alle auf geraden und übersichtlichen Hauptverkehrsstraßen.

Dabei habe ich prinzipiell gar nichts gegen Verkehrskontrollen. Kontrollen wegen Alkohol oder Geschwindigkeitsüberschreitung - gerade an Gefahrenpunkten wie Schulen, Altenheimen oder unübersichtlichen Verkehrspunkten - machen Sinn. Von mir aus ist auch sinnvoll, stichprobenartig die Anschnallpflicht und das Telefonieren am Steuer zu überprüfen. Aber drei Verkehrskontrollen auf 8.000 Metern hat meiner Meinung nach schon eher was von Wegelagerei. Natürlich muss ich nichts falsch machen. Wenn ich mich immer brav die Verkehrsregeln halte, können mir die Kontrollen auch egal sein. Können sie nicht. Denn neulich habe ich wegen eines offenbar geistig verwirrten Mannes, der orientierungslos mitten auf der Fahrbahn einer mehrspurigen Verkehrsstraße gelaufen ist, das örtliche Polizeirevier kontaktiert und musste mir sagen lassen, dass aktuell kein Streifenwagen verfügbar sei (zur Entschuldigung sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Fall bei meinem Anruf nicht mehr "akut" gewesen ist, denn ich hatte den Mann schon von der Straße gezogen. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn mal jemand geklärt hätte, warum eine verwirrte Person völlig ohne Betreuung auf die Straße darf). Statt dessen verstecken sich Polizisten gerne mal an der Kölner Uni hinter Straßenecken, um auf der falschen Straßenseite radelende Fahrradfahrer zu stellen.. also bitte!

Dabei mache ich den Beamten selbst prinzipiell gar keinen Vorwurf. Ein Bekannter von mir arbeitet bei der Polizei. Er sagt, dass es in NRW einen inoffiziellen "Wettstreit" gibt. Die Polizeidienststelle, die am meisten Verwarngelder ausstellt, wird angeblich besonders bezuschusst. In seiner Wache haben sie errechnet, dass jeder Polizist täglich drei Verwarnungen ausstellen muss, um sein vorgegebenes Soll zu erfüllen. Zum normalen Streifendienst kommt man so kaum noch.

Dazu kommt, dass natürlich auch bei der Polizei immer mehr Stellen eingespart werden. So kommt es vor, dass in einem Bezirk mit 20.000 Einwohnern nachts nur ein einziger Streifenwagen unterwegs ist. Irgendwie doch blöd, wenn man gerade überfallen wird und der einzige Streifenwagen in dem Moment am anderen Ende der Stadt ist.

Besser lässt man sich da doch während eines Fußballspiels in der Nähe des Stadions ausrauben, denn da ist dann die ganze Polizei der Umgebung versammelt. Nur irgendwie blöd, dass man sich das nicht aussuchen kann. Was so ein Einsatz am Spieltag wohl kostet? Würde dieser Einsatz anteilig von den Stadien - und nicht zu hundert Prozent vom Steuerzahler - bezahlt, könnte die Polizei sich wahrscheinlich auch wieder öfter um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern. Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema.

No Iron-Man!

Bloged in Blog von Hoerb Dienstag Mai 13, 2008

t-shirt

Ich brauche wirklich dringend noch ein T-Shirt. Aufschrift: "Bügeln war heute aus!" 

 

(Bügeln wird ja bekanntlich totaal überbewertet.) 

 

 

Es ist doch so.

Bloged in Blog von Hoerb Montag Mai 12, 2008

ofenMan kann natürlich die Tatsache ignorieren, dass man kaum ein funktionstüchtiges paar Socken hat. Funktionstüchtig bedeutet in diesem Fall, dass die Socke

a) eine überschaubare und in den Schuhen verbrogene Anzahl an Löchern besitzt,

b) über sowas wie ein haltendes Gummiband verfügt und

c) paarweise und in ähnlicher Farbe daher kommt.

 

In einem Anflug von Putzwahn (stimmt so nicht. Eigentlich eher Vermüllungsdezimierungsmaßnahme) habe ich Wäsche aufgehängt, den Müll runter gebracht, eine sehr kleine Küchenschublade ausgewischt (nur den vorderen Teil) und den Herd abgewischt. Über die Knöpfe bin ich mit dem Ofen in Berührung geraten und habe in einem Anfall von Größenwahn damit begonnen, selbigen zu wischen. Manchmal tue ich verrückte Dinge. Festgestellt, dass vier Fettstreifen zwischen innere und äußere Ofenscheibe gelaufen sind. Beschlossen, dass man da nun wirklich auf gar keinen Fall dran kommen kann und dass diese Tatsache die ganze Ofenreinigungsaktion irgendwie in Frage stellt. Manchmal ist das Leben so ernüchternd. Ofenreinigungsaktion eingestellt.
Jetzt denke ich darüber nach, ob ich die Socken, welche den oben genannten Kriterien nicht entsprechen in die neue Mülltüte werfen soll und komme mir ein bisschen vor, wie bei der Diskussion über die Todesstrafe. Hat man wirklich alle für und wider ausreichend sorgfältig gegeneinander abgewägt, um einen solch finalen Schritt gehen zu können? Vergleiche ich wirklich gerade meine Sockenschublade mit der amerikanischen Gesetzgebung? Und habe ich tatsächlich gestern noch geschrieben, man sollte seinen Blog nur dann füllen, wenn man auch was zu erzählen hat? Fragen über Fragen..

Es ist Nacht!

Bloged in Blog von Hoerb Montag Mai 12, 2008
Und zwar 01:37 Uhr.
Warum machen die Multivitamintabletten von Aldi eigentlich nicht undurstig? Und wie heißt eigentlich das richtige Wort? Trinksatt?! Wikipedia behauptet ja, es gäbe das Wort Sitt. Nie gehört. Ich denke kurz darüber nach, warum die in Wasser aufgelöste Magnesiumtablette hier im halbdunkel eigentlich nicht leuchtet und darüber, dass ich eigentlich jeden Tag einen neuen Blogeintrag schreiben wollte, was total unsuper läuft. Dann fällt mir ein, dass schon in der Bibel steht: "Du sollst nicht in Deinen Blog schreiben, wenn Du nichts zu sagen hast" und dass Magnesium gar nicht leuchtet, weil das nämlich Phosphor tut. Ich bin froh, keine Phosphor-Tablette geschluckt zu haben und nehme mir vor, die Tage mal zu recherchieren, ob Phosphor eigentlich giftig ist. Ich schätze schon. Was nachts leuchtet, kann nicht gesund sein. (Würde auch erklären, warum Aldi keine Phosphor-Tabletten verkauft).
Als Kind hatte ich phosphorisierende Modellbaufarbe und war damit Minikönig der Straße. Bis Oliver, ein Arschlochjunge aus der Nachbarschaft, mir bei einem Besuch die Farbe und ein Telespiel geklaut hat. Wahrscheinlich hätte ich es nie gemerkt, wenn Oliver nicht in seiner Blödheit vor Michael mit dem Diebstahl geprahlt hätte. Und Michael war ein Muttersöhnchen und eine alte Petze. Eigentlich wollte ich nach Entdeckung der Tat bei Oliver was zurück klauen. Er hatte nämlich so ein gebogenes Messer, das fand ich damals ganz cool. Aber irgendwie bekam meine Mutter Wind von dem Plan (wir hatten so eine Telefonanlage, bei der man Gespräche vermitteln und dann auflegen konnte - oder eben halt nicht auflegen) und sie beschied, dass Gegenklau wohl keine gute Maßnahme zur Konfliktbewältigung sei. Die Mutter des Diebes zu informieren sei eine gute Maßnahme. Was Oliver folgerichtig zu einem Exfreund und mich zu seinem Lieblingsprügelknaben gemacht hat. Oliver war nämlich drei Jahre älter als ich. Dieser Zustand währte allerdings nicht lange, denn als Oliver wegen ähnlichen Delikten zunehmend eine Art fragwürdige Berühmtheit erlangte, musste seine alkoholabhängige Mutter mit ihm in irgendein Ghetto ziehen. Es lebe die Kleinstadt, wo man als Dieb gerne mal die rechte Hand abgehackt bekommt. Ich glaube, Vater gab es keinen. Ok, Oliver hatte es nicht leicht. Aber: He! Das rechtfertigt nicht, dass er meine Modellbaufarbe geklaut hat. Keiner klaut ungestraft meine Modellbaufarbe.
Das Alles klärt allerdings nicht die Frage, was ich jetzt trinke. Noch ne Vitamintablette? Die löschen den Durst doch nicht (Haaa, Problem umschifft!)

Es lebt!

Bloged in Blog von Hoerb Freitag Mai 9, 2008
heinekenEinatmen.. Ausatmen. Kann denen BITTE jemand sagen, dass man mit drei Stunden Schlaf und zwei Promille Restalkohol im Blut einfach nicht arbeiten kann? Jetzt mal im Ernst. Ich habe mir gestern redlich Mühe gegeben, sämtliche kölner Vorräte an Heineken-Bier aufzubrauchen und ich würde sagen, dass mir dies auch ganz gut gelungen ist. Dann musste ich Zeug trinken, mit dem man normalerweise Abflüsse reinigt. Die Tanzfläche füllen - und das zu Musik, die normalerweise nicht mal mein Radio spielen würde. Und eine Ehe retten. Und habe ich mich beschwert? Natürlich nicht. In Demut habe ich mich in mein Schicksal gefügt und gegen die Windmühlen mit Namen Nurdieliebezähltstaffelabschlußparty gekämpft. Aber es weiß doch nun wirklich jedes Kind, dass man nach einer erfolgreich geschlagenen Schlacht nach Hause zurück kehrt, um von dem liebenden Weib - oder in meinem Fall dem Hund - gepflegt zu werden. Ausschlafen.. Frühstück ans Bett.. vielleicht duschen.. Vielleicht! Mein Gott. Muss man denen denn immer alles erklären! Statt dessen sitze ich hier - irgendwie mit dem Auto ins Büro gekommen (und wer sagt ich hätte fahren dürfen, ist ein dreckiger Lügner!) und mein Telefon klingelt permanent. Das blöde Ding. Wenn ich das Telefon jetzt aus dem Fenster.. immerhin sitze ich im zweiten Stock.. ich  denk mal drüber nach. Einatmen..
 
Vor meinem Fenster steht die Sonne und lacht mich aus. Von Euch kommt mich wohl auch keiner retten, was? Ich brauche eine Blendgranate und einen Fluchtplan. Ausatmen.
 
Notiz an mich selbst:
Der Chef war zwei Stunden früher weg von der Party und ist noch nicht im Büro. Ich muss dringend auch einer werden. 

Kaffeetrinken mit Heino

Bloged in Blog von Hoerb Mittwoch Mai 7, 2008

heino

Ich kann es ja selbst kaum glauben. Ich habe gerade mit Heino Kaffee getrunken und dazu Heinos berühmte Haselnußtorte gegessen. Da fragt sich der geneigte Leser doch: Ist es wirklich schon so weit? Tjaa, das frage ich mich allerdings auch (keine Panik, das war rein geschäftlich).

Auf der anderen Seite: Wenn ich mal sechzig bin, mit welchem Promi sollte ich dann wohl Café trinken gehen.. da kommt ja keiner mehr nach. Mit Tokio Hotel? Nö, dann doch lieber Heino (ich gebe zu: Das ist jetzt ein bisschen eine Not-gegen-Elend-Entscheidung). Aber ich muss sagen, dass der Typ eigentlich ganz nett gewesen ist. Heino kann über sich selbst lachen und das ist doch schon mal ne Menge wert. Das Plakat hier links - eine Werbekampagne für American Express - hatte er in seinem Rathauscafé aufgehängt. Auch wenn ich seine Musik nicht leiden kann - das zeugt zumindest von einer gewissen Größe. Seine Platten werde ich wohl eher trotzdem nicht kaufen.. brauche ich aber auch gar nicht, denn Heino hat nach eigener Aussage bisher etwa 50 Millionen (!!!) Alben verkauft. Wenn er jetzt für jede Scheibe 2 DM bekommen hat…

Wenn ich mir übrigens einen Musiker zum Kaffeetrinken anläßlich meines 60sten Geburtstags aussuchen darf, dann wähle ich..  Hmm.. gar nicht mal so einfach.. Thomas D. vielleicht?

Aber nur fast!

Bloged in Blog von Hoerb Dienstag Mai 6, 2008
taxiDa schrob doch neulich so ein kluger Mensch in der Neon, dass Gegenstände nicht perfekter sein sollten, als ihre Besitzer. Wie kommen diese Schreiberlinge nur immer auf so ein schlaues Zeug?
 
Das sehe ich auch so. Die Zentralverriegelung meines Wagens ist defekt. Zwecks Verriegelung muss man um das Auto herumlaufen und jede Tür einzeln kontrollieren. Mehrfach täglich und nix zentral. Bei Regen läuft durch ein nicht näher definiertes Leck einer Dichtung Wasser in die Karre, welches für nasse Füße und einen modrigen Geruch sorgt. Das mit dem Geruch ist allerdings halb so wild, denn der Wagen riecht eh permanent nach Hund. Wie ich neulich lernen durfte, ist mein Auto CO2-technisch gesehen eine ziemliche Dreckschleuder. Kann ich aber nicht ändern - ich hab nunmal kein anderes. Es ist noch nicht mal ein schöner Wagen. Er ist ein Kombi und so was wie blau. Kein Metallic-Schnickschnack. Das Muster der Innenverkleidung erinnert mich an sowas, wie: "unaussprechlich hässlich". Und trotzdem: Ich mag meinen Auto. Der Hund, welcher für den Geruch in dem Wagen mitverantwortlich ist, leidet unter Verlassensängsten und Hüftproblemen. Die Angst, ich könne aus der Wohnung gehen und nicht mehr wieder kommen, veranlasst ihn dazu, in meiner Abwesenheit Sofas zu fressen. Bisher vier Stück an der Zahl. Ferner frisst er Schuhe. TV-Fernbedienungen. Telefone. Bücher. Sein Körbchen. Es ist besser geworden. Besuch bekomme ich selten, denn Gästen ist der Fellberg häufig zu aufdringlich. Man geht also aus, aber nicht zu lange, denn sonst: siehe oben. Kleine Kinder mag er nicht. Er frisst sie zwar nicht, aber ich würde doch lieber nicht darauf wetten. Sonst täte das übrigens auch niemand. Global gesehen ist der Köter eine dickköpfige und unerzogene Katastrophe, die mich dank Hundesitter, Steuern und Tierarztkosten im Jahr mehrere tausend Euro kostet - Sofas und Co. nicht mitgerechnet. Aber wir lieben uns, also was will man machen. Freunde habe ich auch welche. Die haben alle ihre ganz persönliche Macke, auf die ich jetzt hier aus naheliegenden Gründen nicht weiter eingehen werde (es sollen ja Freunde bleiben, ne?). Aber es sind die vielleicht besten guten Freunde, die man sich nur wünschen kann. Nicht perfekt. Wie ich. Und das macht‘s dann irgendwie doch fast perfekt. Und (Achtung: Textklammer jetzt) wenn Du zu Beginn dieser Zeilen dachtest: „Schrob ist überhaupt kein richtiges Wort..“, da hast Du sicherlich recht.
 
autocrash

 
P.S: Den Wagen auf dem Photo hätte ich fast mal erstanden. Eigentlich geplant für Dreharbeiten - dann habe ich kurz überlegt, das Taxi privat zu kaufen. Es hat bestimmt eine Seele, in besseren Tagen hat es in so manchem Filmstreifen mitgewirkt. Zum Glück habe ich es gelassen.. Der Wagen hätte mich nur einen Appel und ein Ei gekostet. Und die Nerven. ;)

Zwischenbilanz

Bloged in Blog von Hoerb Montag Mai 5, 2008
Ich bin jetzt 35 Jahre alt. Statistisch betrachtet ist die Hälfte ein Drittel (wer glaubt schon an Statistiken) meines Lebens um. Ein guter Zeitpunkt, eine Zwischenbilanz zu ziehen.
 
Ich präsentiere also:
Mein Haus, mein Auto und mein (äh) Pferd…
 
hausautopferd
 
 
Frau:     Nö.
Kinder:  Keine
Baum:   Ohne Haus?! Hallo?

Das Haus ist eine Wohnung und das Pferd ist ein Hund (Euch kann man aber auch echt nichts vormachen). Immerhin: Das Auto ist echt - seit 145.000 Kilometern. Ich gebe zu, da geht noch was. Aber es ist ja auch noch jede Menge Zeit.


UND: JA, ICH WERDE 105 JAHRE ALT!
 
Notiz an mich selbst:
Bei Gelegenheit vorsichtshalber nach Frankreich ziehen.

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